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SAROS 130

Sonnenfinsternisse 1962, 1980, 1998, 2016, 2034, 2052

Saros 130

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SAROS 130 IM ÜBERBLICK

Mit 73 Finsternissen ist Saros 130 eine Serie von durchschnittlicher Länge. Sie begann am 20.08.1096 mit einer bescheidenen Partiellen SoFi zwischen Neuseeland und der Antarktis. Es folgten 20 weiteren partiellen Finsternissen von nur ganz allmählich zunehmender Magnitude. Am 05.04.1475 fand westlich der antarktischen Halbinsel die erste von 43 totalen SoFis statt, welche recht bescheidene 2m08s dauerte. Im Laufe der nächsten Saroszyklen wuchs die Totalitätslänge rasch an, bis am 11.07.1619 über dem heutigen Zaire mit 6m41s das Maximum in dieser Saros-Serie erreicht wurde. Danach nahm die Dauer der Finsternisse wieder ab, allerdings nur ganz allmählich. Ab dem Ende des 17. Jahrhunderts verschoben sich die Zentralzonen nicht mehr weiter nach Norden, wie man es erwarten würde, sondern zurück nach Süden. Wenn eine Saros-Serie ihre Bewegungsrichtung umkehrt, liegt dies an der Neigung der Erdachse zur Sonne, die im Laufe der Jahreszeiten wechselt und sich auf die Lage der Finsternispfade auswirkt. Da jede Finsternis einer Saros-Serie 11 Tage später im Kalenderjahr eintritt, wandert die Serie in rund 600 Jahren einmal durch das gesamte Sonnenjahr.

Ab Ende des 19. Jahrhunderts verlagerten sich die Finsternispfade dann aber wieder nach Norden. Dabei verringert sich die Totalitätsdauer über fast 200 Jahrhunderte nur unmerklich (4m14s am 23.01.1908, 4m04s am 11.04.2070). Danach nehmen die Finsternislängen deutlich ab, von 3m58s am 21.04.2088 auf nur noch 1m14s am 18.07.2232. An diesem noch fernen Julitag triff der Kernschatten in Grönland zum letzten Mal die Erde. Es folgen noch 9 partielle SoFis, deren letzte am 25.10.2394 in Island zu sehen sein wird.

In vorstehender Animation von Fred Espenak kann man sehen, wie sich die Bewegungsrichtung der Maximumspunkte der Finsterniszonen auf Grund der wechselnden Neigung der Erdachse mehrfach umkehrt.
Da eine Saros-Periode 18 Jahre und 10 1/3, 11 1/3 oder 12 1/3 Tage lang ist, treten aufeinander folgende Finsternisse einer Saros-Serie jeweils um ein 1/3 des Erdumfangs nach Westen verschoben auf. Erst nach drei Saros-Perioden findet eine SoFi wieder (fast) auf dem gleichen Längengrad statt. Diesen Wieder­holungszeitraum von 54 Jahren und 31, 32 oder 33 Tagen bezeichnet man als Tripel-Saros oder Exeligmos-Periode. Letzere lässt sich in der oben gezeigten Animation gut erkennen.

HISTORISCHE SOFIS DES SAROS 130

Saros 130 hat einige aus wissenschaftlicher und touristischer Sicht bedeutende Finsternisse hervorgebracht, welche wir nachstehend vorstellen.

Schnellsuche: 1781 1835 1853 1871 1889 1908 1926 1944 1962 1980 1998

17.10.1781

Diese Sonnenfinsternis war in großen Teilen Europas als Partielle SoFi sichtbar. Aus historischen Aufzeichnungen geht hervor, dass sie an mehreren Orten beobachtet wurde, so in Lund und in Paris (u.a. von Charles Messier).
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 17.10.1781
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 17.10.1781.

20.11.1835

Die Totale Sonnenfinsternis vom 20.11.1835 spielt eine Rolle in der Überlieferung des heute in Zambia ansässigen Stamms der Ngoni. Ursprünglich in Südafrika ansässig überquerten sie auf der Flucht vor den Streitkräften des Zulu-Königs Shaka am Tag der SoFi den Zambezi. Viele Stammesmitglieder ertranken. Dieses Unglück in Verbindung mit der Sonnenfinsternis deuteten sie als Strafgericht der Götter für die Plünderungen, welche sie auf ihrem Weg nach Norden begangen hatten.
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 20.11.1835
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 20.11.1835.

30.11.1853

Im Jahr 1836 beschrieb Francis Baily nach einer Ringförmigen Sonnenfinsternis, die er in Edinburgh beobachtet hatte, das Perlschnur-Phänomen. Bei der Totalen Sonnenfinsternis 1842, deren Zentralzone sich über Mitteleuropa zog, erwachte dann das Interesse an bisher eher beiläufig registrierten Erscheinungen wie der Korona und der Chromosphäre. Daraufhin reisten Wissenschaftler nach Skandinavien und Russland in die Zentralzone der Totalen SoFi vom 28.07.1851. Dort gelangen erstmals Fo­tografien der Sonnenkorona.
Expeditionen in fernere Weltgegenden standen dennoch zunächst nicht auf der Agenda. So liegt von der Totalen Sonnenfinsternis am 30.11.1853 lediglich ein Bericht aus Peru vor. Dort wurde sie südlich von Pisco von Carlos Moesta, dem Direktor des Observatoriums in Santiago de Chile, und einem Assistenten sehr sorgfältig beobachtet. Dabei wurde zum ersten Mal überhaupt die typische Erscheinungsform einer Minimums-Korona beschrieben; der Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Koronaform war zum damaligen Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt. Aufgrund dieser und anderer Beobachtungen während der Totalität empfahl Moesta: "Thus it arises that our knowledge relative to the physical constitution of the sun depends chiefly upon exact of total eclipses of that body, and it is, consequently, of importance that we take advantage of such eclipses as successively occur, in order to improve and amplify the little that we know upon that subject." (Moesta 1854b).
Zeichnung der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 30.11.1853
Zeichnung der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 30.11.1853, angefertigt von Carlos Moesta. Quelle: Todd (1894).

Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 30.11.1853
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 30.11.1853.

12.12.1871

Der Beobachtungsaufruf von Carlos Moesta aus dem Jahr 1854 wurde erhört. Nach der in Spanien sichtbaren Totalen SoFi vom 18.07.1860, welche den Beweis brachte, dass die Protuberanzen und die Korona zur Sonne gehören (Lynn 1909, S. 135), begann Ende der 1860er-Jahre die groß Zeit der weltweiten Sonnenfinsternis-Expeditionen. In rascher Folge wurden nun grundlegende Entdeckungen gemacht:
- 18.08.1868: Nachweis, dass die Protuberanzen hauptsächlich aus Wasser­stoff bestehen, sowie Entdeckung des Heliums.
- 07.08.1869: Entdeckung der grünen Spektral­linie eines unbekannten Stoffes ("Coronium") in der Korona der Sonne.
- 22.12.1870: Entdeckung der spektralen Eigenschaften der Chro­mosphäre
Nach diesen spektakulären Erkenntnissen waren die Erwartungen an die Totale Sonnenfinsternis vom 12.12.1871 naturgemäß hoch. Im Mittelpunkt des Interesses stand neben der immer noch rätselhaften grünen Spektrallinie die Frage nach der Natur der äußeren Bereiche der Korona. Die bisherigen Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass es sich dabei überwiegend um reflektiertes Licht der Photosphäre handelte. Doch war umstritten, ob die Streuung an einem zirkumsolaren Medium oder aber in der Erdatmosphäre erfolgte.
Die Zentralzone zog sich über den Süden Indiens, den Norden Sri Lankas, den Süden der indonesischen Hauptinseln Sumatra und Java sowie den Norden Australiens. Überall hin wurden Expeditionen unternommen. In Australien wurde erstmals überhaupt eine Sonnenfinsternis-Expedition organisiert, welche nach Cape Sidmouth auf der Cape York-Halbinsel führte und dort in den entscheidenden Minuten unter Wolken stand.
Erfolgreicher waren die nach Indien gereisten Wissenschaftler. Dort gelangen insbesondere auf dem bereits im Vorfeld (Ragoonathachary 1871) als Beobachtungsort empfohlenen rund 2700 Meter hohen Berg Dodabetta zahlreiche Fotos der Korona in bis dato nicht erreichter Qualität. Dadurch konnte zweifelsfrei geklärt werden, dass das Streulicht der äußeren Korona von einem Medium in Sonnennähe kommt (Proctor 1886), welches eine extrem geringe Dichte aufweist (Jannsen 1872). Auch die Tatsache, dass die äußere Korona an verschiedenen Beobachtungsorten völlig identische Strukturen aufwies, sprach klar gegen einen Ursprung in der Erdatmosphäre (Anonymus 1873).
Erneut wurde die mysteriöse grüne Linie im Sonnenspektrum registriert (Tennant 1872b). Es wurde vermutet, dass sie mit der im irdischen Polarlicht dominierenden grünen Linie identisch sei und von Eisen verursacht wird (Tennant 1875). Dies warf allerdings die Frage auf, wie Eisen in der Hochatmosphäre der Erde in gasförmigem Zustand existieren kann. Wie wir heute wissen, wird grünes Polarlicht durch Anregung atomaren Sauerstoffs durch Elektronen aus dem Sonnenwind verursacht. Doch mit der Vermutung, dass die grüne Spektrallinie der Sonnenkorona durch gasförmiges Eisen verursacht wird, lag man in den 1870er-Jahren schon fast richtig. Freilich konnte man damals nicht einmal ahnen, dass es sich um hochgradig ionisierte Eisenatome handelt.
Foto der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 12.12.1871
Foto der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 12.12.1871, aufgenommen von J.F. Tennant. Quelle: Tennant (1875).

Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 12.12.1871
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 12.12.1871.

22.12.1889

Die Zentralzone dieser Sonnenfinsternis erstreckte sich weitgehend über den Atlantik. Landberührung hatte sie über dem Norden Südamerikas und im subäquatorialen Afrika. In beide Regionen wurde jeweils eine britische und eine amerikanische Expedition entsandt, wobei man hoffte, durch den deutlichen zeitlichen Abstand der Totalität Veränderungen in der Korona nachweisen zu können. Da die Gruppen an der Küste Angolas jedoch "Clouded Out" melden mussten, scheiterte dieses Unterfangen. Die in Cayenne und auf Iles du Salut stationierte Expeditionen waren erfolgreich und gewannen zahlreiche Fotoplatten der Korona (Beispiel), welche sich im Fall der Lick Observatory-Gruppe allerdings als überbelichtet erwiesen.
Die britische Unternehmung stand unter keinem guten Stern. Rev. Stephen Joseph Perry, einer der damals erfahrensten Finsternis-Beobachter, erkrankte bereits bei den Vorbereitungen auf die Finsternis an der Ruhr, zog aber dennoch sein Beobachtungsprogramm durch. Am Tag der SoFi konnte er nur auf einen Helfer gestützt den Beobachtungsplatz erreichen. 5 Tage später, am 27.12.1889, verstarb Perry auf der Rückreise an Bord der M/S Comus.
Zeichnung der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 22.12.1889
Zeichnung der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 22.12.1889, angefertigt nach einem Foto von Rev. Perry. Quelle: Todd (1894).

Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 22.12.1889
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 22.12.1889.

03.01.1908

Die Zentralzone dieser Sonnenfinsternis zog sich in ganzer Länge über den Pazifik, wobei sie nur zwei kleine Inseln (Hull Island und Flint Island) überstrich. Flint Island (Kiribati) war das Ziel einer gemeinsamen Expedition des Smithsonian Institute und des Lick Observatory. Zudem organisierte der Amateur-Astronom und Abenteurer Sir Francis Kennedy McClean eine Expedition nach Flint Island. Da aus England niemand mitkommen wollte, reiste er mit 15 Kisten Equipment zunächst alleine nach Sydney, wo er dann Mitstreiter fand, welche ihn nach Kiribati begleiteten.
Der gewaltige Aufwand, der vor allem von der institutionellen Expedition betrieben wurde, um das abgelegene Eiland mit 8 Forschern und 35 Tonnen an Gerätschaften zu erreichen, wurde buchstäblich in letzter Minute belohnt, denn nur Sekunden vor der Totalität rissen die Wolken auf. So wurden zahlreiche Fotografien gewonnen, welche dem Studium der Korona und der (wie bei einigen früheren SoFis) vergeblichen Suche nach einem intramerkuriellen Planeten dienten. Mit einem trickreich aufgebauten hochempfindlichen Bolometer konnte nachgewiesen werden, dass die Strahlungsleitung der innersten Korona etwa derjenigen des Vollmonds entspricht (Abbott 1908). Zudem konnte man sich nach dieser SoFi sicher sein, dass innerhalb des Merkurs allenfalls Körper von der Größe kleiner Asteroiden um die Sonne kreisen (Perrine 1909a).
Fotos der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 03.01.1908
5 Fotos der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 03.01.1908, aufgenommen von J. W. Short auf Flint Island. Quelle: Powerhouse Museum Collection.

Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 03.01.1908
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 03.01.1908.

14.01.1926

Die Totale Sonnenfinsternis am 14.01.1926 lockte 7 Expeditionsgruppen nach Sumatra, 3 aus den USA, 2 aus Großbritannien und je eine aus Deutschland und den Niederlanden. Sie versammelten sich an der Westküste der Insel, wo die Stadt Bencoelen (heute BengkuluMerfield & Merfield 1925, Ross & Thompson 1924). Die 3 US-Gruppen (Swarthmore College, United States Naval Observatory und Harvard University) hatten ihre Beobachtungsprogramme koordiniert und unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, um Doppel-Experimente zu vermeiden (Stetson 1926). Neue Entdeckungen wurden nicht gemacht, jedoch gewann man hoch aufgelöste Spektren und Koronafotos sowie detaillierte Helligkeits- und Strahlungsmessungen der Korona. Der Versuch, das "Einstein-Experiment" erneut durchzuführen, misslang jedoch. Dies war allerdings zu verschmerzen, denn die Totale Sonnenfinsternis vom 21.09.1922 hatte bereits den sicheren Nachweis erbracht, dass die Sonne Licht in der von Albert Einstein vorhergesagten Größenordnung ablenkt.
Eine italienische Gruppe vom Observatorium in Bologna hatte sich für einen Beobachtungstandort im Süden Somalias entschieden. Der spätere Vergleich der dort aufgenommenen Fotos mit denen aus dem nicht nur räumlich, sondern auch im zeitlichen Ablauf der SoFi weit entfernt liegenden Sumatra erbrachte erstmals deutlich Hinweise, dass die Korona auf Zeitskalen von wenigen Stunden eine beachtlich Dynamik zeigt. Systematisch wurden Untersuchungen dazu freilich erst 10 Jahre später bei der entlang der transsibirischen Eisenbahn verlaufenden Finsternis vom 19.06.1936 durchgeführt.
Im Jahr 1926 waren Finsternisexpeditionen dank der weltweit drastisch besser gewordenen Verkehrsinfrastruktur nicht mehr so abenteuerlich wie noch am Ende des 19. Jahrhunderts. Trotzdem waren sie nicht ohne Risiken. Der amerikanische Student W.A. Spurr erkrankte im Finsternis-Camp in Bencoelen an der Malaria. Mit letzter Kraft schleppte er sich am entscheidenden Tag zu seinen Experimenten - wie 36 Jahre zuvor Stephen Perry. Doch anders als der Reverend überlebte Spurr seine Erkrankung, wie wir dem Bericht von Harlan True Stetson (1926) entnehmen können. Letzterer wählte seine Reiseroute übrigens so, dass er dabei einmal den ganzen Erdball umrundete.
Foto der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 14.01.1926
Foto der Korona während der Totalen Sonnenfinsternis am 14.01.1926. Quelle: Davidson & Stratton (1929).

Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 14.01.1926
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 14.01.1926.

25.01.1944

Im Jahr 1939 war durch theoretische Überlegungen endlich das Problem der geheimnisvollen grünen Spektrallinie in der Sonnenkorona gelöst worden. Sie stammt von 13fach ionisierten Eisenatomen. Letztere können aber nur in einem extrem dünnen und unvorstellbar heißen Gas exis­tieren. Folglich müssen in der Korona Tem­peraturen von einigen Millionen Grad Kelvin herrschen – gegenüber nur 6000 Grad an der Sonnenoberfläche. Herauszufinden, wie diese enormen Temperaturen entstehen, war folglich nun die wesentliche Aufgabenstellung von Sonnenexpeditionen. Allerdings kamen diese im Verlauf des zweiten Weltkrieges weitgehend zum Erliegen. Zur Totalen Sonnenfinsternis am 25.01.1944 wurde lediglich aus dem nicht in Kampfhandlungen involvierten Mexiko eine Expedition nach Peru entsandt. Diese brachte eine Reihe von Fotografien der Korona mit (Shapley 1944). Außerhalb der Totalitätszone wurden ebenfalls in Peru Untersuchungen zur Auswirkung des Mondschattens auf die Ionosphäre durchgeführt (Jones & Giesecke 1944, Ledig et al. 1946). In jenen Jahren wurden solche Messungen bei allen Typen von Sonnenfinsternissen routinemäßig vorgenommen.
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 25.01.1944
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 25.01.1944.

05.02.1962

Die Zentralzone der SoFi vom 05.02.1962 erstreckte sich von Indonesien (Borneo, Celebes, West-Papua) über Melanesien (Papua-Neuguinea, Salomonen) und Polynesien bis in den östlichen Pazifik, wo sie etwa 1000 km westlich der kalifornischen Küste endete. Lediglich 3 Expeditionen wurden organisiert, und sie alle trafen sich in Lae am Golf von Huron (Papua Neuguinea), welches von den denkbaren Beobachtungsorten noch am einfachsten (via Australien) erreichbar war. Die Wetterstatistiken waren nicht allzu Erfolg versprechend, und noch wenige Stunden vor der morgendlichen SoFi regnete es. Doch wenige Minuten vor der Totalität riss die Bewölkung auf, sodass den Expeditionen Erfolg bescheiden war. Lesen Sie mehr dazu in unserem ausführlichen Rückblick auf die SoFi am 05.02.1962.
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 05.02.1962
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 05.02.1962.

16.02.1980

Die Totale SoFi des Jahres 1980, deren Kernschatten sich von Afrika bis nach Südchina erstreckte, war die erste Son­nenfinsternis, bei der nicht Kreuzfahrten oder ein Beobachtungsflug, sondern organisierte Flugpauschalreisen zu einem Ziel an Land – nämlich Kenia – die Hauptrolle spielten. Erstmals bot sich nun auch Mitteleuropäern die Chance, zu halbwegs erschwinglichen Preisen einer Sonnenfinsternis entgegen zu reisen. Da Kenia damals bereits touristisch gut erschlossen war, hatten die Touren keinen Expeditionscharakter, sondern er handelte sich wirklich um "Sonnenfinsternis-Reisen". Lesen Sie mehr dazu in unserem ausführlichen Rückblick auf die SoFi am 16.02.1980.
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 16.02.1980
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 16.02.1980.

26.02.1998

Am 26. Februar 1998 versammelten mindestens 17 (!) Kreuzfahrt­schiffe in der Karibik unter der Schwarzen Sonne. Die Passagiere der MS Fascination konnten sich sogar zwischen zwei Beobach­tungsmöglichkeiten entscheiden: an Deck oder auf der Insel Aruba. Andere SoFi-Fans hatten auch diesmal ganz auf die Landoption gesetzt und flogen zur Insel ihrer Wahl oder aber nach Venezuela. Die Gesamtzahl der Finsternis-Touristen dürfte höher als bei jeder SoFi vorher ge­wesen sein. Der Andrang war so groß, dass einige Airlines offenbar den Überblick verloren und ihre Flugzeuge überbuchten. Lesen Sie mehr dazu in unserem ausführlichen Rückblick auf die SoFi am 26.02.1998.
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 26.02.1998
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 26.02.1998.

ZUKÜNFTIGE SOFIS DES SAROS 130

Saros 130 bringt noch bis ins frühe 23. Jahrhundert Totale Sonnenfinsternisse hervor, von denen ab 2088 mehrere im Europäischen Raum sichtbar sind. Aus mitteleuropäischer Sicht mit Abstand die bedeutendste findet am 25.05.2142 statt, wenn der Kernschatten über das Ruhrgebiet zieht.

09.03.2016

Die SoFi am 09.03.2016 beginnt über dem Indischen Ozean und erreicht bald darauf die indonesische Insel Sumatra. Bei einer Sonnenhöhe von 18° und einer Totalitätsdauer von gut 2 Minuten passiert die Zentrallinie die Stadt Palembang in etwa 15 Kilometern Abstand. Der Eclipsepfad überquert als nächstes Borneo und Sulawesi, bevor er die Molukken erreicht. Hier ist die Dauer der totalen Verfinsterung auf 3 Minuten 20 Sekunden angewachsen. Die maximale Dauer von über 4 Minuten wird in der Nähe der zu Mikronesien gehörenden Karolinen erreicht. Dies ist auch die letzte Landberührung, denn Wake Island und Midway Island werden knapp verfehlt. Diese SoFi endet im Pazifik etwa 1800 Kilometer nordöstlich von Hawaii. Lesen Sie mehr zu diesem Ereignis auf unserer Infoseite zur SoFi am 09.03.2016.

Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 09.03.2016
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 09.03.2016.

20.03.2034

Die Totale Sonnenfinsternis am 20.03.2034 beginnt über dem Atlantischen Ozean und erreicht bald darauf in Nigeria die afrikanische Küste; Lagos erlebt den Kernschatten des Mondes für etwa 2m50s. Der Eclipsepfad überquert nun die Sahara Richtung Nordost; im Grenzgebiet Tschad/Sudan wird die maximale Finsternisdauer (4m09s) erreicht. Nachdem die Schwarze Sonne sich über dem Südosten von Ägypten gezeigt und das Rote Meer überquert hat, zieht die Zentralzone sich bei rasch abnehmender Finsternislänge über den Norden Saudi-Arabiens, den Iran, Afghanistan und Pakistan sowie den Nordwesten Indiens. Lesen Sie mehr dazu in unserer Infoseite zur SoFi am 20.03.2034.

Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 20.03.2034
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 20.03.2034.

30.03.2052

Die Totale Sonnenfinsternis am 30.03.2052 beginnt über dem Pazifischen Ozean im Gebiet von Kiribati, wo man den Kernschatten des Mondes für etwa 1m45s erleben kann. Der Eclipsepfad überquert nun den Pazifik Richtung Nordost; bei dem bekannten Badeort Puerto Vallerta erreicht er die mexikanische Küste. Die Totalitätsdauer ist inzwischen auf gut 4 Minuten angewachsen. Im Landesinneren von Mexiko wird die maximale Finsternislänge (4m08s) erreicht. Lesen Sie mehr dazu in unserer Infoseite zur SoFi am 30.03.2052.

Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 30.03.2052
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 30.03.2052.

25.05.2142

Die Totale Sonnenfinsternis am 25.05.2142 beginnt über dem mittleren Atlantik. Am Vormittag überquert der Mondschatten den Norden Deutschlands vom Ruhrgebiet bis nach Rügen. Neben dem Ballungsraum an Rhein und Ruhr befinden sich in der Zentralzone weitere Großstädte wie z.B. Aachen, Münster oder Hamburg. Der Südrand der Zentralzone zieht sich durch den Norden des Kölner Stadtgebiets, weshalb die Innenstadt lediglich eine sehr tiefe Partielle SoFi erlebt. Dagegen kann man z.B. in Köln-Niehl die Schwarze Sonne für etwa 20 Sekunden bewundern. Lesen Sie mehr dazu in unserer Infoseite zur SoFi am 25.05.2142.

Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 25.05.2142
Verlauf der Zentralzone der Totalen Sonnenfinsternis am 25.05.2142.

Fred Espenak: Saros Series 130

Zambia African Safari: Ngoni People, the Zambezi River and the Total Solar Eclipse of the 19th Century

Peter Davis: William Loney RN - Documents

Museum Victoria Collections: Royal Society of Victoria Solar Eclipse Expedition, Cape York, Queensland, 1871

Sydney Observatory: 1871 Total Solar Eclipse in Queensland

Exploratorium: On Board the Pensacola--The Eclipse Expedition to the West Coast of Africa

Malaga Bay: New Light Through Old Plates

Exploratorium: Eclipse of December 21, 1889 (Cayenne)

Powerhouse Museum Collection: Australian Eclipse Expedition to Flint Island 1908

Museum Victoria Collections: Photographs - Solar Eclipse, taken by Lick Observatory Staff at Flint Island, Micronesia, 3 Jan 1908

NewspaperSG: Thursday's Solar Eclipse - The Straits Times, 12 January 1926, Page 12

NewspaperSG: Eclipse of the Sun - The Straits Times, 18 January 1926, Page 9

NewspaperSG: The Solar Eclipse - The Singapore Free Press, 26 February 1926, Page 16

NewspaperSG: Eclipse of the Sun - The Straits Times, 29 January 1926, Page 10

Sonnenfinsternis.org: Die Melanesische Finsternis - Totale Sonnenfinsternis am 05.02.1962

Sonnenfinsternis.org: Die Kenianische Finsternis - Totale Sonnenfinsternis am 16.02.1980

Sonnenfinsternis.org: Die Karibische Finsternis - Totale Sonnenfinsternis am 26.02.1998

Sonnenfinsternis.org: Die Indonesische Finsternis - Totale Sonnenfinsternis am 09.03.2016

Sonnenfinsternis.org: Die Afrikanische Finsternis - Totale Sonnenfinsternis am 20.03.2034

Sonnenfinsternis.org: Die Mexikanische Finsternis - Totale Sonnenfinsternis am 30.03.2052

Sonnenfinsternis.org: Die Europäische Finsternis - Totale Sonnenfinsternis am 25.05.2142

LITERATUR ZU SAROS 130 UND SEINEN FINSTERNISSEN

Literaturangaben zu den SoFis des Saros 130 ab dem Jahr 1962 finden Sie auf unseren Info-Seiten zu den jeweiligen Finsternissen.

Abbott, Charles G. (1908): A bolometric study of the solar corona. Lick Observatory bulletin 132, 15-20.

Anonymus (1872): The Eclipse Expedition. Astronomical register 10, 109-111.

Anonymus (1873a): Photographs of the total solar eclipse of December, 1871. Monthly Notices of the Royal Astronomical Society 33, 243-244.

Anonymus (1873b): Polariscopic observations of the corona during the total solar eclipse of December, 1871. Monthly Notices of the Royal Astronomical Society 33, 245.

Anonymus (1909): The total solar eclipse of 1908. The Observatory 32, 418-420.

Anonymus (1926): A personal experience of the eclipse of 1926. The Observatory 49, 123-125.

Anonymus (1933): Total solar eclipses of January 24, 1925, January 14, 1926, and May 9, 1929. Publications of the U.S. Naval Observatory Second Series 13, B73-B206.

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Campbell, William Wallace (1908): The Crocker Eclipse Expedition of 1908 from the Lick Observatory, University of California. Publications of the Astronomical Society of the Pacific 20 (119), 63-86.

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Campbell, William Wallace; Albrecht, S. & Tucker, R. H. (1908): A disturbed region in the corona of January 3, 1908. Lick Observatory bulletin 136, 36-37.

Chambers, George Frederick (1899): The Story of Eclipses. 309 S., Longmans, Green, and Co., London.

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Davidson, C. R. & Stratton, F. J. M. (1929): Report on the Total Solar Eclipse of 1926 January 14. Memoirs of the Royal Astronomical Society 64, 105-148.

Downing, A. M. W. (1906): Total eclipse of 1908 January 3. Monthly Notices of the Royal Astronomical Society 66, 324-326.

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