GENERALPROBE

PARTIELLE SONNENFINSTERNIS AM 23.10.2014

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Die Sonnenfinsternis am 23.10.2014 im Überblick

Was ist zu sehen?

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DIE SONNENFINSTERNIS AM 23.10.2014 IM ÜBERBLICK

Die partielle Sonnenfinsternis am 23.10.2014 (Diagramm von Fred Espenak) ist in der Saros-Serie 153 die Nachfolgerin der partiellen SoFi vom 12.10.1996. Diese fand damals bei besten Wetterbedingungen im deutschsprachigen Raum große Aufmerksamkeit, war sie doch so eine Art Generalprobe für die totale SoFi am 11.08.1999. Die jetzige Finsternis ist in ganz Nordamerika mit Ausnahme des Nordostens, In Mexiko, Teilen der Karibik und in Ostsibirien zu sehen. In den USA wird sie wie vor 18 Jahren bei uns wohl ebenfalls als Generalprobe dienen, denn dort wird am 21.08.2017 der Kernschatten einer totalen SoFi quer über das gesamte Land ziehen. Diese ist - eine weitere Duplizität der Ereignisse - die Saros-Nachfolgerin "unserer" Schwarzen Sonne von 1999.


Animation des Finsternisverlaufs
Ablauf der Sonnenfinsternis am 23.10.2014


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Die Finsterniszone
Lage der Finsterniszone.
Maximum der partiellen Sonnenfinsternis am 23.10.2014
Maximum der partiellen SoFi am 23.10.2014 bei Sonnenuntergang auf 71°10'09''N/97°15'07''W, 74.3% der Sonnenscheibe bedeckt.

Finsternismitte in Yellowknife am 23.10.2014
Finsternismitte in Yellowknife am 23.10.2014; 70.8% der Sonnenscheibe bedeckt.

Finsternismitte in Vancouver am 23.10.2014
Finsternismitte in Vancouver am 23.10.2014; 56.0% der Sonnenscheibe bedeckt.

Finsternismitte in Wien am 23.10.2014
Finsternismitte in Casper (Wyoming) am 23.10.2014; 49.7% der Sonnenscheibe bedeckt.

Alle Diagramme wurden erstellt mit WIN-ECLIPSE 3.6 von Heinz Scsibrany.




WAS IST ZU SEHEN?

Die SoFi am 23.10.2014 ist partiell, da der Kernschatten des Mondes die Erde verfehlt. Je nach Beobachtungsstandort bedeckt der Mond bis zu 3/4 der Sonnenscheibe. Das hört sich nach recht viel an - aber: die verbleibende Sonnensichel ist immer noch etwa 100000fach heller als der Vollmond! Die verfinsterte Sonne darf deshalb in allen Phasen nur durch spezielle Schutzbrillen oder indirekt - mit Hilfe einer Projektion - beobachtet werden. Lesen Sie hierzu bitte den Artikel von Fred Espenak.
Bedeckungsgrade in dieser Größenordnung führen nur zu einer sehr subtilen, aber deutlich wahrnehmbaren Abschwächung und Farbänderung des Tageslichtes. Eine oft als "seltsam", bezeichnete, schwer zu beschreibende Stimmung breitet sich aus. Weil das nicht verfinsterte Segment der Sonne so extrem hell ist, werden keine Sterne oder Planeten sichtbar. Alle die für totale oder ringförmige SoFis charakteristischen Phänomene bleiben aus.

Den besten Eindruck von dem, was 2014 z.B. in Seattle oder Vancouver zu erwarten ist, geben Ihnen die Berichte und Fotos von der eingangs bereits erwähnten partiellen SoFi am 12. Oktober 1996.




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